Gegen Verteiler der "Stoßstange"

Gegen Verteiler der "Stoßstange"

Schon wieder Polizei vor Mercedes in Ludwigsfelde!

Am 15. Juli erhalten drei Verteiler der Kollegenzeitung 'Stoßstange' Hausverbot vom Werkschutz und von der Polizei sowie eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Korrespondenz

"Das ist ja wie in Russland oder bei Trump", kommentierte ein Kollege den Polizei-Einsatz.

 

Warum wird unser jahrelanger Einsatz vor Mercedes-Benz in Ludwigsfelde (MBLU) gerade jetzt kriminalisiert? Mercedes will uns nicht und Polizei und Werkschutz handeln im Auftrag von Mercedes. VW, Mercedes und die Regierung fahren einen Generalangriff auf die Kolleginnen und Kollegen und ihre Familien: Vernichtung von Hunderttausenden von Arbeitsplätzen, Werkschließungen, 40- Stundenwoche ohne Lohnausgleich, Wegfall von tariflichen Zusatzzahlungen, Angriffe auf die erkämpften sozialen Rechte in der Rente, im Gesundheitswesen, beim Elterngeld, Bafög usw. Kein Bereich bleibt ungeschoren!

 

Die Kolleginnen und Koellgen haben es satt. Am 3. Juli war Aktionstag der IG Metall vor allen Mercedes-Benz-Toren. 33 000 Kolleginnen und Kollehen haben gezeigt, wozu sie bereit sind: Bundesweit streikbereit! Abwarten hilft jetzt nicht weiter, jetzt müssen die Kollegen selbständig nachlegen: Mitbestimmung durch Streik! Das will gut beraten und organisiert sein, und dabei hilft die 'Stoßstange'. Dabei haben sie unsere volle Solidarität.