Salzgitter

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Salzgitter: 400 Kollegen demonstrieren

400 Kolleginnen und Kollegen versammelten sich am 9. Juli um 14 Uhr zu einer Protestkundgebung gegen die Pläne des VW-Konzerns zum Zeitpunkt der Aufsichtsratssitzung. Alle einte die Meinung: Der VW-Konzern darf mit seinen Plänen nicht durchkommen.

Korrespondenz

Am Mittwoch, den 8. Juli, war erstmals öffentlich und schwarz auf weiß in der Braunschweiger Zeitung zu lesen: „Eine weitere Maßnahme, die laut Informationen des ‚Manager Magazins‘ umgesetzt werden soll: Die Komponenten (gemeint sind die Komponentenwerke Braunschweig und Salzgitter) sollen vom Konzernverbund herausgelöst und in eine eigene Gesellschaft eingebracht werden.“


Auch Bosch-Salzgitter ist ein reines VW-Komponentenwerk. Hierzu gibt es noch keine konkrete Aussage. Aber Kolleginnen und Kollegen von Bosch waren bei der Kundgebung genauso anwesend wie von Salzgitter Flachstahl und Alstom.

 

In den Reden an die Kolleginnen und Kollegen wurde ausgeführt, dass die Pläne des VW-Konzerns inakzeptabel sind und dass diese nicht hingenommen werden. Das ist richtig, aber die Versammlung wurde beendet, ohne ein Sterbenswörtchen darüber zu verlieren, wie das geschehen soll, was denn jetzt zu tun ist, um diese Pläne zu verhindern. Ohne konkrete Ansagen, wie der Kampf gegen die Pläne des VW-Konzerns geführt werden muss, kann kein erfolgreicher Kampf gegen diese Pläne vorbereitet, organisiert und geführt werden. Das muss gelöst werden!


Die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben müssen dazu ihre Vorstellungen, z. B. in Pausenversammlungen, diskutieren und ihre Erwartungen einfordern.


Der Flyer zum neu gegründeten Widerstandskomitee wurde von Teilen der anwesenden Vertrauenskörperleitung gut angenommen und einige überlegen sich, zum nächsten Treffen zu kommen. Eine Vertrauensfrau bedankte sich dafür, dass wir hier sind.