Frauen besonders betroffen
Frauen für „Mitbestimmung durch Streik“!
Bei Audi in Neckarsulm hat sich gegen die geplante Werksschließung ein Widerstandskomitee gegründet. In den Frauenräumen des Heilbronner KulturWerkHauses "Zigarre" mit dabei: Arbeiterinnen, Jugendliche, Rentnerinnen, Angehörige und Kinder.
Eine junge Frau: „Das betrifft uns alle, die ganze Familie, die Region.“ Frauen sind beteiligt als Kämpferinnen für Arbeitersolidarität, gegen die faschistische AfD oder bei der Ruhrpott-Rebellion gegen Stellenabbau, Arbeitsverdichtung, sie bilden sich in Lesegruppen der Wohngebietsgruppen der MLPD und vieles mehr. Durch die bürgerliche Staats- und Familienordnung sind Frauen besonders betroffen. Nach kapitalistischer Logik sind die Familien privat verantwortlich für den Nachwuchs an Arbeitskräften, Kinderziehung, Pflege, Erholung - als Gegenstück zur Ausbeutung der Lohnarbeit. Das wird insbesondere den Frauen aufgehalst.
Die Kampfaktionen richten sich gegen die Arbeitsplatzvernichtungen und gegen den „großen Wurf“ der Angriffe durch die Regierung. Der „Wurf“ landet im Tor der Werktätigen, sie sollen die Kosten tragen. Die Regierung ist die Mannschaft der Konzerne. In deren Auftrag, für deren Profite plant sie den vollen Angriff: Renteneintritt mit 70, Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich auf 40 Stunden, drastische Kürzungen im Gesundheitswesen, beim Wohn- und Bürgergeld. Dafür klopfen sie sich gegenseitig auf die Schultern.
Nicht von ungefähr kommt gerade in der Zeit der vorrevolutionären Gärung ein Angriff auf die kämpferische Frauenbewegung. Eine kämpferische Frauenbewegung, die Teil der Streikaktionen ist, die die Verbindung zu anderen Kämpfen herstellt, wie den Kampf gegen das Erstarken der faschistischen AfD und die das Ziel der Befreiung der Frau in einer befreiten Gesellschaft vertritt, ist besonders der bayerischen Landesregierung und Innenminister Dobrindt ein Dorn im Auge. Das könnte ja Frauen auf die Idee bringen, den Kapitalismus als Ursache ins Visier zu nehmen, die Lüge vom Sozialstaat zu durchschauen und sich mit der Perspektive des von der MLPD vertretenen echten Sozialismus zu beschäftigen.
So nennt der bayerische Verfassungsschutz den Frauenverband Courage in seinem Bericht unter der Rubrik „Linksextremistisch“ . Die MLPD wolle damit „Frauen ... an sich binden“. Der Frauenverband setzte 2018 bereits die Streichung des Verbands aus dem Verfassungsschutzbericht NRW 2018 durch. Das kümmert den Verfassungsschutz Bayern wenig. Er vertritt Antikommunismus und greift die echte Überparteilichkeit an. Demnach soll Courage nicht mit der MLPD zusammenarbeiten. Zusammen ein Fußballspiel zu organisieren, Plätzchen für eine Nikolausfeier von Rotfüchsen der Kinderorganisation der MLPD zu backen, oder einen Ehemann zu haben, der für die MLPD kandidierte, ist bereits hoch verdächtig. Übrigens ist Sippenhaft eine faschistische Methode. Mit diesem Angriff auf den Frauenverband Courage versuchen der Verfassungsschutz und Innenminister Dobrindt Frauen einzuschüchtern, die kämpferische Frauenbewegung anzugreifen. Da haben sie sich mit den Falschen angelegt. Wir fordern den Rücktritt von Dobrindt und stehen für:
- Sofortige Streichung des Frauenverbands Courage aus dem bayrischen Verfassungsschutzbericht
- Frauen und Mädchen, stärkt die revolutionäre Arbeiterpartei MLPD und ihren Jugendverband Rebell. Stärkt die kämpferische Frauenbewegung und den Frauenverband Courage
- Gemeinsam vorwärts zur Arbeiteroffensive gegen Monopole und Staat – Mitbestimmung durch Streik!