Nahostkrieg
Fettes Geschäft: Auch Trump verlangt Frachtgebühr an der Straße von Hormuz
Nicht nur der Iran kassiert "Durchfahrtsgebühren". Auch Trump verlangt 20 Prozent Frachtgebühr von den Staaten, deren Schiffe die Straße von Hormus passieren wollen.
US-Präsident Donald Trump hat erklärt, die USA als „Schutzengel" der Meerenge etablieren und die operative Kontrolle übernehmen zu wollen. Er fordert im Gegenzug eine finanzielle Entschädigung (20 Prozent Frachtgebühr) von den Nutzerstaaten.
Das schmutzige Geschäft eines schmutzigen Krieges. Eines für die Welt gefährlichen imperialistischen Krieges!
Weder Trump noch dem Iran geht es nur ums Geschäft. Macht und Einfluss an der für den weltweiten Handel wichtigen Wasserstraße sind für die imperialistischen Länder von großer Bedeutung. Das gilt auch für den BRD-Imperialismus, für Frankreich und Großbritannien. Schon vor Wochen haben sie in einer Hormuz-Konferenz von einem möglichen Einsatz ihrer Länder gesprochen. Voraussetzung, erklären sie bisher, sei allerdings eine wirkliche Waffenruhe in Nahost.