DGB-Aufruf

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Bundesweiter gewerkschaftlicher Protesttag am 26. September

Die DGB-Gewerkschaften planen einen bundesweiten Protesttag gegen die Kahlschlagspolitik der Bundesregierung. Der Aktionstag wird am 26. September stattfinden.

Frank Werneke, Vorsitzender der Gewerkschaft Ver.di, wendet sich in einem Interview mit der Südwest Presse vom 17. Juli gegen das sogenannte Reformpaket der Bundesregierung. 

 

Für den 26. September werde in allen Bundesländern zu gemeinsamen Kundgebungen der Gewerkschaften unter dem Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) aufgerufen, um gegen den Abbau von Arbeiterrechten und gegen Einschnitte im Sozialbereich zu protestieren, sagte Werneke. Dies habe der DGB-Bundesvorstand diese Woche beschlossen.

 

Werneke kritisierte, von Union und SPD würden Gewinne aus hohen Vermögen oder Erbschaften nicht angetastet. Andere Vorhaben wie die Attest-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag seien hingegen ein "Misstrauensvotum" gegen Arbeiterinnen und Arbeiter. Allerdings geht er davon aus, dass die Regierung dieses Vorhaben ob der massiven Proteste von vielen Seiten ohnehin "nicht durchhalten und wieder einkassieren wird".

 

Bereits am 27. Juni hatte der DGB gemeinsam mit Sozialverbänden eine Demonstration in Berlin veranstaltet. Auch in weiteren Städten gab es Kundgebungen. Der DGB wendet sich unter anderem gegen die von Union und SPD geplante Abkehr vom Acht-Stunden-Tag.

 

Hier sind bereits konkrete Demos in - fortlaufend aktualisierter - Übersicht angegeben: https://igbau.de/Demos2026.html