Arbeitsplatzvernichtung / Werksschließung
„Wir Audianer müssen zusammenhalten“ - auch gegen die VW-Spitze
Was haben ein Kollege von Audi und der Chef von Audi, Gernot Döllner, gemeinsam? Sicher nicht die Entlohnung: Offiziell verdiente Döllner etwas über 4 Millionen Euro im Jahr ¹. Das ist ca. 100-mal so viel, wie ein Facharbeiter bei Audi verdient.² Döllner gilt als Chefstratege.
VW ist in der Vernichtungsschlacht zurückgefallen! Was macht also ein Stratege? Er überlegt, wie er andere Automobilmonopole ausschalten kann. Dazu genügt Audi nicht, Gewinne zu machen, es muss ein Maximalprofit erwirtschaftet werden
Das geschieht vor allem auf Kosten der Kollegen! War Ende 2024 von einer Vernichtung von 40000 Arbeitsplätzen die Rede – sind es eineinhalb Jahre später 100000!
Döllner ist auch ein engster Vertrauter von VW-Chef Oliver Blume! Wenn er das Audi-Werk in Neckarsulm erfolgreich abwickelt – möglichst ohne großen Widerstand – mit möglichst geringen Kosten, bewahrheitet sich sein Wert für Blume. Er selbst findet dann einen anderen gut bezahlten Job. Sein Interesse und unser Interesse stehen sich also diametral gegenüber. Wir gehören auch verschiedenen Klassen an: Döllner ist ein Vertreter der Bourgeoisie und wir sind Teile der Arbeiterklasse!
Wir Kollegen haben nicht die gleichen Interessen wie der Vorstand. Zusammenhalten ist richtig und wichtig! Wir werden unsere Arbeitsplätze nur gemeinsam im Kampf verteidigen können – mit den Audianern in Ingolstadt, mit den VWlern, aber auch mit allen anderen Kollegen, die gegen die Abwälzung kämpfen. Mitbestimmung durch Streik!