ICOR-Erklärung
Solidarität mit dem Kampf der Automobilarbeiter weltweit! VW-Arbeiter – die ICOR steht hinter Euch!
Die revolutionäre Weltorganisation ICOR hat eine Erklärung veröffentlicht unter der Überschrift "Solidarität mit dem Kampf der Automobilarbeiter weltweit! VW-Arbeiter – die ICOR steht hinter Euch!"
Am Freitag, dem 26. Juni, hat der Vorstandsvorsitzende des Volkswagenkonzerns, Oliver Blume, die Streichung von 100.000 Arbeitsplätzen weltweit und die Schließung von vier Werken allein in Deutschland angekündigt. Dieser Veröffentlichung ging ein persönliches Gespräch mit Bundeskanzler Merz voraus. Den Ankündigungen von VW folgten direkt drastische Maßnahmen bei Mercedes. Die Regierung greift die sozialen Errungenschaften bei der Rente oder im Gesundheitswesen und die Arbeiterrechte an. Diese Attacken sind Staatsmonopolistischer Kapitalismus live! Monopole und Staat verschärfen die Ausbeutung, damit die Profitrate in die Höhe getrieben wird.
VW ist der größte Automobilhersteller Europas und die Nummer 2 weltweit mit einer staatlichen Beteiligung von 20 Prozent. Er erwirtschaftete 2025 einen operativen Gewinn von 8,9 Milliarden Euro. VW ist ein typischer Global Player der internationalen Übermonopole: Er produziert in der Slowakei, in Spanien, Polen, Tschechien, Portugal, Mexiko, den USA, Brasilien, ganz besonders in China, in Indien und in Südafrika. Auch in anderen Ländern (Belgien, China …) wurden schon Werke geschlossen und weitere sind bedroht. An den etwa 290.000 Beschäftigten als einem Kern des Industrieproletariats in Deutschland hängen unmittelbar oder mittelbar bis zu einer Million Arbeitsplätze! International arbeiten sogar 600.000 Menschen bei VW. Alle VW-Arbeiter weltweit gemeinsam!
Mit seinem rücksichtslosen Generalangriff will der Konzern zu Lasten der Arbeiter und ihrer Familien Maximalprofite und seine Pole Position im internationalen Konkurrenzkampf erhalten bzw. wiedergewinnen. Nachdem jahrelang Mitbestimmung und Klassenzusammenarbeit geheuchelt wurden, wird jetzt zum offenen Angriff übergegangen.
Wie nervös die Monopolherren sind, zeigt sich an der Polizeischikane, Bedrohung und zeitweiligen Verhaftung von Mitgliedern der deutschen ICOR-Organisation MLPD und ihrer Repräsentantin Lisa Gärtner im Auftrag der VW-Konzernspitze, die vor den Werken ihre Solidarität bekundeten und mit den Arbeitern diskutieren. Die Herrschenden wissen, dass die MLPD seit Jahrzehnten als einzige Partei in Deutschland unter den VW- und Mercedes-Arbeitern arbeitet, verankert ist und das Know-how für die bevorstehenden harten Kämpfe hat. Die ICOR protestiert gegen die Kriminalisierung von Arbeitersolidarität!
Als Ausweg wird den Arbeitern der Wechsel in die Rüstungsindustrie empfohlen! Alle Monopole stellen auf Kriegswirtschaft um. Alle Monopole, ob in der Autoproduktion oder in anderen Bereichen, fahren in zahlreichen Ländern harte Angriffe auf die Belegschaften, um sich im kapitalistischen Konkurrenzkampf zu behaupten.
All das ist ein Signal nicht nur an die Automobilarbeiter, sondern an die Arbeiterklasse auf der ganzen Welt, mit welcher Rücksichtslosigkeit auch und gerade die größten Monopole und der bürgerliche Staat vorgehen. Sie ist die führende Kraft in der revolutionären Überwindung des maroden imperialistischen Weltsystems und gegen das Ausbeutersystem Kapitalismus.
Deshalb ist der Kampf der Automobilarbeiter der Kampf der Arbeiter auf der ganzen Welt! Und auch ihrer Familien, der rebellischen Jugend und jedes fortschrittlichen Menschen.
Kampf der Diktatur der Monopole und der imperialistischen Staaten als ihrer Dienstleister!
Für die Einheit der internationalen Arbeiterklasse!
Euer Kampf ist unser Kampf!
Gemeinsam gegen Arbeitsplatzvernichtung, Abbau erkämpfter sozialer und Arbeitsschutzrechte, gegen Faschismus und imperialistischen Krieg!
Dieses marode System bietet der Menschheit keine Zukunft – für eine befreite sozialistische Gesellschaft! ...