Südkorea
Seoul: Gewerkschafter fordern ihre Rechte ein
Am 4. Juli 2026 veranstalteten die beiden größten koreanischen Gewerkschaftsdachverbände – der Korean Confederation of Trade Unions (KCTU) und der Federation of Korean Trade Unions (FKTU) – in Seoul eine gemeinsame Großkundgebung von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. Die Gewerkschaften fordern vor allem, dass sie volles Verhandlungsrecht über die Belange der Beschäftigten im öffentlichen Dienst, was Lohn und Arbeitsbedingungen angeht. Kate Lappin, Regionalsekretärin der PSI (Public Services International) für den Raum Asien-Pazifik, sprach auf der Kundgebung vor rund 10.000 Teilnehmern und stellte einen direkten Zusammenhang zwischen der Vermögensanhäufung bei Milliardären und Billionären und dem Angriff auf Arbeiterrechte her. Sie bekräftigte die volle Solidarität der PSI mit den koreanischen Beschäftigten in ihrem Kampf für Tarifverhandlungen und menschenwürdige Arbeit.