Passend zur Ruhrpott-Rebellion
Ruhrpott-Ausstellung in der Horster Mitte
Drei Ruhrpott-Urgesteine laden zu einer ganz außergewöhnlichen Ausstellung in den Kultursaal Horster Mitte.
Wo gab es schon mal eine Kunstausstellung mit dem Titel „Ruhrpott“? Und das von zwei Gelsenkirchnern und einer Essenerin:
Sedat Danisman, geboren in Gelsenkirchen, stellt Malerei und Kalligrafie aus. In seinen Kalligrafien verschmelzen Orient und Okzident, kantige und geschwungene Linien. Er ist Künstler der Schrift und man wird ihm auch beim Arbeiten zuschauen können.
Helge von Czaplinski stellt den Ruhrpott im Wandel auf Leinwand, in Skulpturen und Plastiken dar. Zwischen Erinnerung und Aufbruch lässt er den Ruhrpott in kräftigen Acrylfarben leuchten. Vielleicht ungewohnt, aber spannend. Die erste Zusammenarbeit mit ihm entstand im Kommunalwahlkampf von AUF Gelsenkirchen: Er organisierte eine Kindermalaktion auf der Straße. Kinder und ihre Träume waren auch Gegenstand einer Malaktion beim Internationalen Pfingstjugendtreffen in Gelsenkirchen.
Last but not least Andrea Knorr. Sie sagt von sich: „Ich bin ein echtes Ruhrpottkind und beschäftige mich mit dessen Geschichte. Die Gruben waren das Gold des Reviers, auch wenn früher alles schwarz war. Heute ist alles grün. Deshalb male ich dunkle und helle Bilder.“
Los geht es mit einer Vernissage am Freitag, 10. Juli, von 18 Uhr bis ca. 22 Uhr. Mit Musik von Sandy & Friend und vielen weiteren kulturellen und kulinarischen Überraschungen. Die Ausstellung und ihre Künstler sind auch Teil des Horster-Mitte-Sommerfests am Samstag, 11. Juli, in der Zeit von 14 Uhr bis 24 Uhr. Da bieten sie Kalligrafie und Branding, Henna-Tattoos und Kinderbemalen an – man darf gespannt sein.
Wo: Kultursaal Horster Mitte, Schmalhorststr. 1a, 45899 Gelsenkirchen-Horst.
In der Zeit danach wird die Ausstellung jeweils mittags um 12.30 Uhr, und freitags ab 19 Uhr beim Bistro inne Mitte zu sehen sein.