Fifa übernimmt faschistische Methoden
Rote Karte für US-Stürmer Folarin Balogun zur „Bewährung“ ausgesetzt
Inzwischen hat die Korruption in der FIFA des Herrn Infantino eine neue Stufe erreicht. Nach direkter Intervention von US-Präsident Trump übernimmt er dessen Methoden. Es ist eine typische Methode des Faschismus, das eigene Gesetzes- bzw. Regelwerk nach Belieben außer Kraft zu setzen.
So steht es unmissverständlich in den FIFA-Regeln, dass Schiedsrichterentscheidungen Tatsachenentscheidungen sind. Das heißt, wenn eine rote Karte gezeigt wird, dann gilt diese, unabhängig davon, ob sie wirklich berechtigt war. Daraus folgt, dass ein Spieler in dem Fall bei einem Turnier für ein Spiel gesperrt ist. Genau das passierte dem US-Stürmer Folarin Balogun, nachdem er im Spiel der USA gegen gegen Bosnien-Herzegowina eine rote Karte zu sehen bekam.
Da Trump dadurch weniger Chancen des US-Teams gegen Belgien sah, rief er kurzerhand bei seinem neuen Freund FIFA Präsident Infantino an, er möge die Sache doch nochmal „überprüfen“. Das tat dieser gründlich und setzte die Rot-Strafe zur „Bewährung“ aus. So etwas ist in den FIFA-Regeln nicht vorgesehen.
Genützt hat es schlussendlich nichts. Die USA flogen gegen Belgien mit 1:4 hochkant aus dem WM-Turnier.
Es gab wie zu erwarten eine Reihe Proteste gegen das FIFA-Vorgehen. Belgien hatte erfolglos Einspruch eingelegt – über den von der derselben FIFA entschieden wurde! Vom DFB bis zum neuen Bundestrainer in spe, Jürgen Klopp, entrüsteten sich viele Experten bzw. solche die es gern sein wollen. Geändert hat sich nichts. Nur ein Boykott der noch verbliebenen Mannschaften hätte wohl Wirkung gehabt. Aber dafür sind die zu erwartenden Gewinne aus der WM für England, Argentinien und Co. wohl zu hoch.