Osnabrück
Osnabrück: 80 VW-Kollegen protestieren vor Tor 2 gegen Arbeitsplatzvernichtung
80 Kolleginnen und Kollegen haben vor dem Tor 2 von VW in Osnabrück gegen die Vernichtung von 100.000 Arbeitsplätzen im VW-Konzern protestiert.
Bei der Frühschicht verteilten wir 150 Flugblätter "Stärkt die Betriebsgruppen der MLPD!". Um 6 Uhr waren sie fast alle an die Kolleginnen und Kollegen übergeben.
Unter den Kollegen tobt es in den Köpfen. Solche Protestaktionen sind wichtig, aber sie lassen die Konzernherren mit Blume an der Spitze von VW nicht zittern.
Von Betriebsrat und IG-Metall-Spitze wurde betont, dass "Herr Blume seine Hausaufgaben machen soll". Mit "intelligenten und kreativen Lösungen". Doch was verlangen sie von einem Kapitalisten, der ausschließlich auf seine Profitrate schaut? Er macht seine Hausaufgaben im Sinne der Denkweise der Bosse und kommt zu der Schlussfolgerung, einen krassen Einschnitt mit Stilllegung von vier Werken durchzuziehen.
Die Regierung tut ihrerseits mit den Reformplänen ebenfalls ihr Bestes, um die Belastung der Arbeiterinnen und Arbeiter zu erhöhen und die der Monopole zu verringern. Alles, um den tendenziellen Fall der Profitrate zu verlangsamen, wie es Karl Marx schon herausgearbeitet hat.
Diesen Generalangriff müssen wir Arbeiterinnen und Arbeiter mit gewerkschaftlichen und selbstständigen Streiks zurückschlagen. Deshalb war auch die Opel-Broschüre unter einigen Vertrauensleuten sehr herausfordernd: Wie bereitet man einen Streik vor und wie baut man einen Kampfstab auf? Dazu gehört auch, dass die MLPD ihr ganzes Wissen einbringt und die Kollegen in einem solchen Kampfstab unterstützt. Ein Vertrauensmann kaufte dann die Opel-Broschüre, denn die fünf Euro sind gut investiertes Geld.
Glück auf