IAC
Organisiert die Solidarität mit dem Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung und Polizeigewalt
Für die Internationale Koordinierungsgruppe der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung schreibt ihr Sprecher, Rainer Weinmann:
Liebe Mitstreiter*innen in der Internationalen Automobilarbeiterkoordination, die Autoindustrie verschärft ihre Angriffe gegen die Automobilbelegschaften. VW will weltweit 100.000 Arbeitsplätze vernichten. Allein in Deutschland sollen vier Werke mit tausenden Beschäftigten geschlossen werden. Mercedes plant die Schließung eines Werks in Südafrika. Zwei Werke in China wurden bereits geschlossen.
Der kapitalistische Konkurrenzkampf ist eine Vernichtungsschlacht, die auf dem Rücken von uns Arbeitern ausgetragen werden soll. In Deutschland verbreitet sich die Losung "Mitbestimmung durch Streik ab dem 8. Juli". Bei Mercedes hat am 4. Juli ein erster Streik stattgefunden. ...
Es ist offensichtlich, dass die VW-Führungsspitze enorme Angst vor einem Kampf der Arbeiter hat. Am Montag wurden sieben Verteiler der Kollegenzeitung "Vorwärtsgang" vor dem Audi- Werk Heilbronn verhaftet und in Handschellen abgeführt. Eine Unterdrückungsmaßnahme, wie sie es in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gab.
Die VW- und andere Autobosse zeigen ihr wahres Gesicht. Für den Maximalprofit schrecken sie vor nichts zurück.
Wir haben auf der 3. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz beschlossen: Kein Kampf darf mehr alleinstehen! Machen wir den Autokonzernen einen Strich durch die Rechnung!
Bitte verbreitet diese Informationen in euren Organisationen und organisiert die Solidarität ins besondere gegen die Polizeigewalt gegen Arbeitersolidarität. Hoch die internationale Solidarität!
Sprecher der ICOG Rainer Weinmann
Solidaritätserklärungen zur Weiterleitung bitte schicken an: contact@iawc.info