Erfurt/Duisburg

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Ein bemerkenswertes Wochenende

Bei der Ruhrpott-Rebellion in Duisburg wurde der Schulterschluss der Arbeiterklasse zum Kampf gegen die AfD bewusst gesucht. Es wurde deutlich, dass der Kampf gegen Ausbeutung durch Staat und Monopole untrennbar mit dem Kampf gegen Faschismus verbunden ist.

Von pw
Ein bemerkenswertes Wochenende
Ruhrpott-Rebellion in Duisburg am 4. Juli (rf-foto)

An dem Punkt, wo es von der Bühne gegen die faschistische AfD ging, gab es tosende Zustimmung.

 

Gleichzeitig gab es bei den Massenprotesten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt breite Solidarität mit den Kämpfen der Arbeiter. Hunderte stimmten Solidaritätsbekundungen gegen die Kriminalisierung von Arbeiterkämpfen zu. Aufrufe von Arbeitern zur Unterstützung ihrer Streiks ab dem 8. Juli fanden riesigen Beifall. Dort wurde nicht nur gegen die AfD demonstriert – Tausende sangen gemeinsam die Internationale, das Lied der internationalen und revolutionären Arbeiterbewegung.

 

Das zeigt, dass Arbeiterbewegung und Volksbewegung enger zusammenrücken. Arbeiterbewegung und antifaschistischer Widerstand stärken und beleben sich gegenseitig. Die Arbeiterklasse entwickelt mehr politisches Bewusstsein, und die Antifaschisten erkennen zunehmend die Kraft und Bedeutung der Arbeiterklasse. Beide Kämpfe wachsen zusammen. Die antikapitalistische Stimmung wächst. 

 

Umso wichtiger, dass wir die kämpferische Frauenbewegung als Bindeglied zwischen Arbeiter- und Volksbewegung bewusster fördern. Das alles ist zukunftsweisend und typisch für den vorrevolutionären Gärungsprozess. Genau diese Einheit brauchen wir jetzt – besonders mit Blick ab dem 8. Juli, wo es heißt "Mitbestimmung durch Streik".

 

Vorwärts auf dem Weg zur Arbeiteroffensive und zu einem entfalteten Volkswiderstand! Vorwärts zu einem gemeinsamen gesellschaftsverändernden Kampf mit sozialistischer Perspektive!