Die Sache in die eigene Hand nehmen!

Die Sache in die eigene Hand nehmen!

Arbeitsrechtler meint, gegen Entlassungen könne man nichts tun

„Der Betriebsrat wird den Stellenabbau nicht verhindern“, so der Hamburger Arbeitsrechtler Michael Fuhlrott in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom 6. Juli 2026.

Von cz

Weiter sagt er: „Wenn ein Arbeitgeber Stellen abbauen möchte, dann wird er das im Ergebnis machen können. Weder der Betriebsrat noch eine Gewerkschaft oder die Politik können das langfristig verändern.“

 

Sicherlich hat Herr Fuhlrott recht damit, dass der Betriebsrat an die engen Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes gebunden ist und im Betrieb die Einhaltung der geltenden Gesetze und Vorschriften sicherstellen soll.

 

Doch was sind das für Gesetze, die die Ausbeutung der Arbeitskraft der Arbeiterinnen und Arbeiter sowie der Angestellten absichern? Gesetze, die es dem VW-Vorstand ermöglichen, vier Werke zu schließen, rund 100.000 Arbeitsplätze allein bei VW zu vernichten, Familien in Existenzkrisen zu stürzen und ganze Regionen ausbluten zu lassen. Das sind kapitalistische Gesetze.

 

Gerade die Feststellung Fuhlrotts macht deutlich: Wer sich allein auf die bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten verlässt, wird die Arbeitsplatzvernichtung nicht verhindern. Daraus ziehen wir den Schluss, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter sowie die Angestellten die Sache selbst in die Hand nehmen müssen.

 

MITBESTIMMUNG DURCH STREIK IST DIE DEVISE!