Nein zu Kürzungen im Sozialbereich und bei den Löhnen

Nein zu Kürzungen im Sozialbereich und bei den Löhnen

500 Menschen bei IG-Metall-Protest

Auch in Münster fand am 8. Juli eine IG-Metall-Protestkundgebung vor dem Gebäude der Stadtwerke im Hafenviertel statt.

Korrespondenz

Die ca. 500 Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer kamen aus den umliegenden Orten und aus Städten wie Warendorf, Telgte, Lengerich und Ladbergen sowie aus Coesfeld, Senden, Dülmen und Ladbergen nach Münster.

 


Neben den IG-Metallern waren solidarische Gewerkschafter, besonders von Ver.di und von der GEW, präsent. Auffallend waren neben dem hohen Anteil an Frauen die vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Neben der MLPD waren noch Flaggen und Transparente von Die Linke und von der SDAJ zu sehen. Das BSW war nur durch einzelne Privatpersonen vertreten und gab sich als Organisation nicht zu erkennen. Auch palästina-solidarische Menschen waren zu sehen.

 

 

Auf der Kundgebung ging es gegen die gesamten Kürzungen im Sozialbereich und bei den Löhnen, sowie gegen die Verlängerung der Wochen- und Lebensarbeitszeit. Es wurde für eine neue bundesweite Demonstration aller Gewerkschaften am 26. September mobilisiert.

 


Wir von der MLPD konzentrierten uns darauf, das Flugblatt "Auf zur Ruhrpott-Rebellion! Ab 8. Juli – Mitbestimmung durch Streik!" vom 30. Juni zu verteilen. Unsere gesamte Auflage war in nur 15 Minuten vergriffen. Wir hätten deutlich mehr verteilen können. Vereinzelt boten wir besonders jungen Teilnehmenden das zweite Flugblatt "Stärkt die Betriebs-Gruppen der MLPD! Jetzt Mitglied werden!" vom 6. Juli an, sowie die MLPD-Broschüre, "Neue Perspektiven – Vorschlag für ein Kampfprogramm der Arbeiterklasse", die ebenfalls auf Interesse stieß.

 

Die Redner und Rednerinnen der Kundgebung orientierten stark auf die Verteidigung des "Sozialstaates". So heißt es auch auf dem IG-Metall-Plakat: "Was ist die Lösung? Wie ein gerechter Sozialstaat funktioniert."

 

Nur ganz zu Beginn und in ein, zwei Sätzen wurde über die Solidarität mit den Beschäftigten der Automobilindustrie gesprochen. Viele Leute, an die wir Flugblätter verteilten, zeigten sich solidarisch mit den Beschäftigten der Automobilindustrie und stimmten spontan zu, dass man jetzt streiken muss.

 

Für viele war klar: Das kann nur der Auftakt sein und so friedlich wie heute ,wird es auch in Münster nicht bleiben.