Am Freitag, dem 2. Oktober, traten in Portugal die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes landesweit in den Streik, besonders betroffen war das Gesundheits- und Bildungswesen. Rund 350.000 Beschäftigte beteiligten sich an dem Streik, zu dem drei Gewerkschaften unter dem Dach des Gewerkschaftsbund CGTD aufgerufen hatten. Am stärksten betroffen ist der Bildungsbereich; zahlreiche Schulen mussten wegen Personalmangels schließen. Sebastião Santana, Koordinator der Gewerkschaftsallianz „Common Front“, erklärte dass sich die Schließungen vom Norden bis in den Süden des Landes sowie auf die Azoren und Madeira erstreckten. Im Gesundheitswesen wurden Abteilungen geschlossen und nur Notdienste verrichtet. die Gewerkschaften fordern unter anderem Neueinstellungen statt 14 bis 16-Stunden-Schichten und eine bessere Bezahlung