Jahrestag Überfall auf die Sowjetunion
Unvergessen - die sowjetischen Helden im Kampf gegen den deutschen Faschismus
Mit dem Überfall der faschistischen deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 wurden durch Deutschland zwei Verträge zwischen Deutschland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken gebrochen.
Bereits 1925 hatte Hitler die Vernichtung des Bolschewismus zu einem ideologisch-politischen Hauptziel erklärt. Der gesamte europäische Teil der Sowjetunion sollte erobert, ihre politischen und militärischen Führungskräfte ermordet und große Teile der Zivilbevölkerung dezimiert und entrechtet werden. Mit dem Hungerplan, zu dem die Belagerung Leningrads gehörte, wurde der Hungertod vieler Millionen Kriegsgefangener und Zivilisten einkalkuliert, und nach dem "Generalplan" sollten großangelegte Vertreibungen folgen, um die eroberten Gebiete anschließend zu germanisieren.
Proletarischer Widerstand gegen Faschismus und Krieg
2 Bücher zusammen 796 Seiten
25,50 €
Außerdem wurden Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD ausgebildet, die hinter der Front Massenmorde an kommunistischen Funktionären, Slawen und Juden begehen sollten. Zu all dem erteilte das faschistische Regime seit März 1941 völkerrechtswidrige Befehle, die von der Wehrmachtführung ihrerseits übernommen und weitergegeben wurden (Kommissarbefehl). Die Umsetzung des Unternehmens Barbarossa scheiterte bereits im Dezember 1941 mit der deutschen Niederlage in der Schlacht um Moskau. Dennoch setzten das faschistische Regime mit seinen Verbündeten und Kollaborateuren den Krieg und den zeitgleich vorangetriebenen Holocaust gegen Teile der Zivilbevölkerung in ganz Europa fort.
Die Schlacht von Stalingrad und die Vernichtung der deutschen 6. Armee und verbündeter Truppen im Winter 1942/1943 gilt als Wendepunkt des im Juni 1941 von Deutschland begonnen Vernichtungskrieges. Die Rote Fahne auf dem Reichstag und die bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 besiegelten das Ende des faschistischen Staatsterrors.