Zypern
Nicosia: Streik im öffentlichen Dienst
Am Mittwochmorgen marschierten im Stundenlohn beschäftigte Staatsbedienstete in Nicosia vom Finanzministerium zum Präsidentenpalast und skandierten Parolen wie „Nein zu Hungerlöhnen“ und „Schluss mit der Verhöhnung – wir sind keine Arbeiter zweiter Klasse“. Zu den Streikenden, die um Mitternacht in einen 24-Stunden-Streik getreten waren, gehörten unter anderem Fachtechniker, Mitarbeiter für die Instandhaltung von Altertümern, Bauarbeiter, Fahrer, Transportaufseher, Reinigungskräfte, Beschäftigte im Gesundheitswesen, Waldbrandbekämpfer und Rettungsschwimmer. Organisiert wurde der Streik von den Gewerkschaften SEK, PEO und Deok. Die Gewerkschaften erklärten, dass die im Stundenlohn beschäftigten Arbeiter in den vergangenen 17 Jahren lediglich Gehaltserhöhungen von insgesamt 1,5 Prozent erhalten hätten.