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Netanjahu-Regierung: Mit weißem Phosphor und Glyphosat gegen die Massen

"Mein Gefühl ist, dass die internationale Solidarität zurückgegangen ist", diese Besorgnis äußerte der Generalsekretär des Al-Awda Netzwerks in Gaza, Dr. Rafaat, am 14. Mai 2026.

Von Monika Gärtner-Engel
Netanjahu-Regierung: Mit weißem Phosphor und Glyphosat gegen die Massen

Er betonte, dass das überhaupt nicht auf den Solidaritätspakt mit der ICOR zutrifft, wohl aber auf die allgemeine weltweite Resonanz. Er argumentiert besonders, dass es viele Illusionen in den Waffenstillstand und die Realität des Alltagslebens in Gaza gibt, das weiterhin unter entsetzlich schweren Bedingungen stattfinde.

 

Das extrem menschenverachtende Gesicht der Netanjahu-Regierung wird aktuell neben Gaza ganz besonders im Libanon deutlich: Weder hält Israel sich an die Regelungen des Abkommens zwischen den USA und Iran, noch hat es in irgendeiner Weise vor, aus den besetzten Gebieten im Südlibanon abzuziehen. Mehr noch: Wie medico international und ihre libanesische Partnerorganisation aktuell berichten, geht die israelische Armee mit weißem Phosphor und Glyphosat als Kriegswaffen gegen die Massen vor. In den dicht besiedelten Gebieten, wozu die entsprechenden Regionen des Libanon gehören, ist der Einsatz strikt verboten.

 

Also lasst uns bei jeder Gelegenheit unter den Massen aufklären, Spenden sammeln und die Solidarität vertiefen. Eine wunderbare Gelegenheit dazu ist der Abend mit Aeham Ahmad, dem Klavierspieler aus den Trümmern von Yarmuck, am morgigen 24. Juni (Rote Fahne News hat Einladung und Programm mehrfach publiziert, unter anderem hier). 

 

Saalöffnung ist um 18 Uhr mit Info- und Verkaufsständen sowie erfrischenden Leckereien rund um die Melone, bevor es dann um 19 Uhr mit den Klavierdarbietungen und der Lesung aus Aehams neuem Buch "Der Docht" losgeht. Aeham spielt tatsächlich ohne Gage, so dass der ganze Überschuss des Abends an Al-Awda gehen kann.

 

PS: Für Hitzegeplagte gibt es am Eingang feucht-kühle Tücher.