AfD Sachsen-Anhalt

AfD Sachsen-Anhalt

#deutschdenken? Internationalistisch denken!

Der AfD-Slogan #deutschdenken in Sachsen-Anhalt ist kein harmloser Aufruf. Die faschistische AfD will damit eine völkische „deutsche Leitkultur“ durchsetzen – einen „Wertekonsens“, der „uns Deutsche“ von anderen unterscheidet und „Stolz auf unser Land“ fordert. Klassenunterschiede zwischen Kapitalisten und der Arbeiterklasse werden bewusst verwischt.

Korrespondenz

Aber was hat ein Arbeiter gemein mit den Kapitalisten, die sie ausbeuten, so deutsch sei auch sein mögen? Die AfD ist auch nicht „stolz“ auf die wirklich fortschrittliche Tradition in Deutschland, sie bemüht den reaktionären Reichskanzler Bismarck, aber Marx und Engels? Die werden diffamiert.

 

„Wir Deutschen“ sollen zusammenstehen, Migranten und internationale Arbeiter sind ausgeschlossen. Das ist völkische Klassenzusammenarbeit: Statt Klassenwiderspruch nur noch die „Nation“. #deutschdenken lenkt von der Ausbeutung ab und bereitet Remigration, Bürgerwehren und die Umgestaltung des Sicherheitsapparats gegen Fortschrittliche und Revolutionäre vor.

 

Kultur ist immer klassenbezogen. Die AfD missbraucht sie für eine selektive „deutsche Identität“, die faschistische Verbrechen verharmlost und proletarische, internationalistische Kultur unterdrückt. Förderung nur für „patriotisches Identitätsgut“ – das ist faschistische Kulturpolitik.

 

Die Lösung für die arbeitenden Menschen liegt nicht im Nationalchauvinismus, sondern im gemeinsamen Kampf: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ Statt Spaltung brauchen wir Klassenbewusstsein, eine proletarisch-internationalistische Kultur und Sozialismus als wirkliche Alternative zum Kapitalismus.