Kultur-Tipp

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Ausstellung zur sozialdokumentarischen Fotografie von Franki Raffles

Franki Raffles (1955 bis 1994) war eine britische Fotografin, die in ihren sozialdokumentarischen Arbeiten die Lebensrealitäten von Frauen von den 1970er- bis frühen 1990er-Jahren in den Vordergrund stellte.

Korrespondenz aus Hamburg

Ihre Fotografien, die häufig von Interviews mit den Porträtierten begleitet wurden, setzen sich mit dem unterschiedlichen Arbeitsalltag von Frauen in Schottland, in Teilen der früheren Sowjetunion (Russland, Georgien und Ukraine), in China, Simbabwe, in der Karibik sowie in Israel und Palästina auseinander. Mit ihren über 40.000 Aufnahmen, die bis zu ihrem frühen Tod 1994 entstanden sind, wollte Raffles als Aktivistin mit Kamera ihre Beobachtungen von sozialen und geschlechtsspezifischen Ungleichheiten mit einem Aufruf nach globaler Solidarität verbinden.

 

Raffles wurde 1955 geboren und verbrachte ihre Kindheit in London. Von 1973 bis 1977 studierte sie Philosophie an der University of St Andrews, wo sie sich erstmals in der Frauenbewegung engagierte. Sie entwickelte eine Arbeitsweise, die Traditionen der sozialdokumentarischen Fotografie mit feministischen Perspektiven verband. Ihr Nachlass ist nun erstmals in einer großen Einzelausstellung in Deutschland zu sehen.

 

AUSSTELLUNG FRANKI RAFFLES.
PHOTOGRAPHY, ACTIVISM, CAMPAIGN WORKS

 

Ort: MUSEUM DER ARBEIT Hamburg
06.06. – 06.09.2026


Hier der Link zur sehenswerte Ausstellung im Museum der Arbeit, Hamburg