Italien

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Rom: Zehntausende protestieren gegen Faschistenaufmarsch

Am Samstag hatte ein Bündnis aus mehreren neofaschistischen Organisationen in Rom zu einer Demonstration unter der Losung »Remigrazione e Riconquista« (Remigration und Rückeroberung) aufgerufen. Mehrere Tausend liefen - den rechten Arm zum »römischen Gruß« erhoben und »Viva il Duce« schreiend - durch Rom. Zahlreiche Organisationen – darunter der Gewerkschaftsverband CGIL, der Partisanenverband ANPI, die Vereinigung gegen Armut Nonna Roma und der Kulturverband ARCI – hatten eine Gegendemonstration in Rom organisiert. Am Kolosseum formierten sich Zehntausende zu einem Marsch, der auf der Piazza Vittorio endete. Die Basisgewerkschaft USB organisierte am Sonnabend weitere Proteste gegen die Remigrationsforderungen – nicht nur in Rom, sondern auch in anderen italienischen Städten, darunter Mailand, Turin, Genua und Livorno.