Pressemitteilung der Initiative "Save our Spree"

Pressemitteilung der Initiative "Save our Spree"

Berlin: Über 200 Menschen forderten Rettung der Spree

Wie die Initiative „Save our Spree" mitteilt, haben über 200 Menschen am Samstag, den 13. Juni, im Treptower Park in Berlin laut die Rettung der Spree gefordert. Trotz des wechselhaften Wetters trauten sich 30 Personen mit rosa Badekappen in die Spree, um schwimmend einen Rettungsring zu bilden. Die Initiative schreibt:

Berlin: Über 200 Menschen forderten Rettung der Spree
Bild von der Aktion an und auf der Spree (foto: Save our Spree)

"Es war fantastisch. Die Spree hat so einen schlechten Ruf. Trotzdem waren viele Menschen im Wasser. Unser Trinkwasser kommt aus der Spree, da sollten wir auch keine Angst haben, drin zu baden. Allerdings schwimmen in der Spree nicht nur Seerosen, sondern auch Müll und Schadstoffe aufgrund des Braunkohleabbaus in der Lausitz. Deswegen müssen wir laut werden für die Spree und unser Trinkwasser", so Caro Weber von der Initiative Save Our Spree. ...

 


Wie ein Gerichtsprozess aussehen würde, wenn die Spree Rechte hätte, wurde in einem künstlerischen Zukunftsprozess dargestellt. Die Spree, vertreten durch ein Gremium, klagte den Braunkohlekonzern LEAG an. Ihm wurde vorgeworfen, durch das Abpumpen des Grundwassers in den Tagebauen die Spree mit Sulfaten zu belasten. Ein Spreegremium aus Wissenschaft und Vertretern der Bevölkerung forderte zudem, dass die LEAG für die Renaturierungsmaßnahmen bezahlen müsse und die Restlöcher der Tagebaugruben nicht mit Spreewasser füllen dürfe, weil das Wasser sonst durch starke Verdunstung dauerhaft der Landschaft und dem Fluss entzogen würde.

 

Beendet wurde der Aktionstag mit den Worten "Für die Rettung der Spree muss noch viel getan werden. Doch mit mehr Wissen und Vernetzung können wir gestärkt weitergehen. Und die Kraft brauchen wir, denn unsere Gegner, wie die LEAG, sind stark."