Gelsenkirchen

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Ausstellung "Radikale Hoffnung - Kunst und Arbeitskampf"

2026 beteiligten sich weltweit von Januar bis März mindestens 358 Millionen an Arbeiter- und Volkskämpfen, davon 344 Millionen an Arbeiterkämpfen und Streiks … Die Beteiligung an Arbeiter- und Volkskämpfen in Deutschland war 2024 mit Abstand am höchsten in der Nachkriegsgeschichte.¹ Vor diesem Hintergrund passt eine Ausstellung im Kunstmuseum Gelsenkirchen-Buer:

Von et
Ausstellung "Radikale Hoffnung - Kunst und Arbeitskampf"
(grafik: Kunstmuseum Gelsenkirchen)

Die internationale Gruppenausstellung "Radikale Hoffnung – Kunst und Arbeitskampf" stellt vor, wie Künstlerinnen  und Künstler von der Moderne bis in die Gegenwart Arbeitskämpfe thematisieren.


Auch für Gelsenkirchen ganz besonders war Anfang der 1980er-Jahre der erfolgreiche Arbeiterinnenkampf der Heinzefrauen: "Wir wollen gleiche Löhne – Keiner schiebt uns weg!" Er korrespondiert mit dem Kampf um Lohn für Hausarbeit der italienischen Frauen. Natürlich fehlt auch der Streik der Kumpel in 1966 nicht.

 

Und die Auswirkungen der Arbeiterkämpfe auf die eigene künstlerische Praxis führen dazu, dass Künstlerinnen und Künstler selbst in den Streik treten. 

 

"Die Ausstellung bezieht sich auf das Buch Radical Hope von Jonathan Lear und beschreibt Hoffnung als eine Haltung. Diese verbindet die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung mit Streikenden weltweit.

 

Mit dabei: Juan Perez Agirregoikoa, Claire Fontaine, Jeremy Deller, Milli Gandini, Nicolas Guagnini, Lee Lozano, Anna Malagrida & Mathieu Pernot, Irene Melix, Gustav Metzger, Malgorzata Mirga-Tas, Jean-Luc Moulene, Mariuccia Secol, Selma Selman, Takis, Nicole Wermers." (aus www.gelsenkirchen.de)


Kunstmuseum Gelsenkirchern
Horster Str. 5-7
45897 Gelsenkirchen
Laufzeit: 13. Juni bis 4. Oktober 2026
Öffnungszeiten: Di. – So 11 Uhr – 18 Uhr
Eintritt frei
Öffentliche Führung: So., 23. August, 15 Uhr