Völklingen / Saarland

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Zwischen 10.000 und 12.000 Stahlarbeiter protestieren

Nach Angaben unserer Korrespondentin protestierten am Freitag, 12. Juni, zwischen 10.000 und 12.000 Beschäftigte und Unterstützerinnen und Unterstützer aus den Stahlbelegschaften des Saarlands, aber auch Stahl-Delegationen aus dem ganzen Bundesgebiet in Völklingen empört dagegen, dass "grüner Stahl" in Brüssel und Berlin fallengelassen werden soll.

Korrespondenz aus Saarbrücken
Zwischen 10.000 und 12.000 Stahlarbeiter protestieren
Die Arbeiterjugend war mittendrin (rf-foto)

Der offene, unverblümte Bruch von festen Vereinbarungen und Zusagen durch Regierungen versetzt die Stahlarbeiter in große Wut.

 

Damit Saarstahl und die Dillinger Hütte Fördermittelzusagen erhielten, mussten Tausende Stahlarbeiter in den letzten Jahren mit harten Lohneinbußen bezahlen; sie wurden dazu erpresst.

 

Der Betriebsratsvorsitzende, Thilo Atz, entlarvte in seiner Rede die Faschisten von der AfD im Landtag, die offen gegen die Interessen der Stahlarbeiter agieren. Gut so!

 

Allerdings sprach er auch für die "Produktion für Resilienz" der BRD, und damit ist die Kriegswirtschaft gemeint.

 

Wichtig wäre auch, dem herrschenden Konkurrenzsystem entgegenzuhalten: Wenn die Arbeiter weltweit nach einer sozialistischen Revolution über die Stahlwerke verfügen, werden sie sich nicht mehr gegenseitig in den Ruin treiben und die Umwelt zerstören lassen.