Darmstadt

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"Nicht unsere Kriege - gemeinsam gegen ihre Kriege"

"Nicht unsere Kriege - gemeinsam gegen ihre Kriege": Unter diesem Motto fand am 12. Juni in Darmstadt eine Kundgebung mit Demo statt. Ausdrücklich bezog sich die Aktion auf die politischen und ökonomischen Interessen, die hinter den vielen Kriegen stehen, so bei den USA um den Erhalt bisher weltweiter Vorherrschaft.

Korrespondenz

Gut hundert Friedensfreunde, darunter auch etliche Jugendliche, waren dabei. Eine Aussage war: „Überall formiert sich Widerstand“. Ein Transparent lautete „ Kampf für Streikfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit“.

 

An der Bundesregierung wurde kritisiert, dass es ihr nicht darum geht, Krieg zu vermeiden, sondern darum, ihre Interessen auch militärisch durchzusetzen. Und dass sie dafür Geld in Höhe des halben Bundehaushalts einsetzt, statt für mehr Bildung und Soziales. Auf einem Schild stand „Politiker an die Front“. Eine junge Frau vom Schulstreik kritisierte verschiedene Entwicklungen heftig und ein Teilnehmer des gekaperten Seetransports von Hilfsgütern nach Gaza berichtete. Er schilderte die Gefangennahme, schwere körperliche Misshandlungen und Herabwürdigung durch israelische Soldaten.

 

Stimmung und Inhalt der Aktion stützten sich auch auf den Aufruf der Neuen Friedensbewegung "Den Wahnsinn stoppen! - Heraus zu Protest und Widerstand – Gegen Krieg, Hochrüstung und Kriegswirtschaft!" Seine Gedanken zu einer Front gegen die reaktionäre, militaristische Wende und den Rückfall in die Barbarei ging in einigen Exemplaren unter die Teilnehmer. Mit „Hoch die internationale Solidarität“ gab es ein entschiedenes Contra gegen Faschismus und Krieg.