Korrektur

Korrektur

Moderatoren der Montagsdemo Bochum stellen richtig

Wie die Moderatoren der Montagsdemo Bochum mitteilen, kam es aufgrund von Missverständnissen untereinander zu falschen Angaben in der Korrespondenz von der vergangenen Bochumer Montagsdemo, die gestern, 10. Juni, auf Rote Fahne News erschienen ist. Sie korrigieren deshalb:

Anna Schmit, Vorsitzende des Jugendverbands RBELL, hat die Frage eines Passanten, ob man sich nicht mit der Bundeswehr wehren müsse, beantwortet. Und sie hatte den Aufruf zur "Ruhrpott-Rebellion" unterstützt, aber kritisch angemerkt (sinngemäß): "Die Parole 'Sozialstaat verteidigen' geht in die falsche Richtung. Dieser Staat ist nicht sozial. In harten Kämpfen haben unsere Eltern und Großeltern Zugeständnisse erkämpft, wie den Acht-Stunden-Tag. Wir verteidigen jeden dieser Erfolge. Aber nicht diesen Staat. Er ist ein Staat der Monopole. Erst wenn wir ihn revolutionär überwinden und den echten Sozialismus aufbauen, wird der neue Staat im Interesse der Arbeiter und breiten Massen sozial sein."

 


Ein weiterer Fehler in der Korrespondenz ist die Formulierung, die Bundeswehr diene "in erster Linie" den Monopolen. Nein: vollständig! Die Bundeswehreinsätze in anderen Ländern sind nicht im Interesse der Massen. Die Pläne, die Bundeswehr im "Notfall" gegen streikende Arbeiter einzusetzen, sind es noch weniger. Die Bundeswehr dient kein bisschen den Arbeitern und breiten Massen.