Rheinfelden

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Leserbrief zu den zionistischen Attacken des Benjamin Weinthal

Am 4. Juni haben wir auf Rote Fahne News den Artikel "Maßlose zionistische Attacken des Benjamin Weinthal" veröffentlicht. Ein Leser enthüllte in einem Brief an Rote Fahne News weitere Aspekte und Hintergründe dazu. Rote Fahne News dokumentiert Auszüge.

Leserbrief

Die Ausstellung, die der Frauenverband Courage Rheinfelden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Rheinfelden organisiert hat, war das Projekt mit der größten Ausstrahlung im Raum Lörrach/Rheinfelden seit den Demonstrationen gegen die Schlageter-Gedenktage der NPD in Schönau im Wiesental anfangs der 1980er Jahre. Außer der Ausstellung gab es acht Begleitveranstaltungen mit unterschiedlichen Themen, darunter ein Klavierkonzert mit dem syrischen Pianisten A. Ahmad mit über 100 Besuchern. Die meisten dieser Veranstaltungen wurden erfolgreich mit jeweils Dutzenden Besuchern durchgeführt; eine ganze Reihe von Frauen interessieren sich jetzt für Courage.

Weinthal war derjenige, der den zionistischen Angriff gesteuert und angestoßen hat. Seine Beurteilung in eurem Artikel ist korrekt. Selbst der Antisemitismusbeauftragte von Baden-Württemberg nennt Weinthal einen "Rechtsextremisten". Ich denke , sein ganz konkreter Auftrag ist die Beackerung der BRD im Sinne des Zionismus.

Konkret umgesetzt wurde der Angriff in Rheinfelden jedoch von einem andern: Bernhard Heyl, dem Geschäftsführer der winzigen christlich-zionistischen, evangelikalen Organisation Amzi mit Sitz in Lörrach. Diese organisiert im wesentlichen Reisen nach Israel und missioniert auch selbst in Palästina. Dieser Heyl schrieb einen Leserbrief an die Badische Zeitung und startete so konkret den Propaganda-Angriff. Der wurde vom Lokal-Journalisten Stefan Ammann bereitwillig aufgegriffen und als Artikel ausgebreitet.

Er kontaktierte die VHS, die städtischen Behörden und fing an zu wirbeln. Dieser Punkt ist wichtig: Jemand aus der Region ruft "Antisemitismus" und "Judenhass" und die Regionalzeitung macht sich dann zum Sprachrohr. Weinthal hätte von Berlin aus niemals die gleiche Wirkung erzielen können. Parallel dazu gab es außerdem Telefonanrufe bei der Leitung der VHS Rheinfelden, auch mit Todesdrohungen.

Es war also ein koordinierter, massiver Angriff, bei dem aus allen Rohren geschossen wurde. Wir sehen hier auch, wie die zionistische Hasbara unterschiedliche Register zieht, um ihre Ziele zu erreichen. Ich habe z.B. niemanden gefunden, der auf sozialen Medien geprahlt hätte, er hätte bei der VHS Rheinfelden angerufen. Jedenfalls machte die VHS dann den Rückzieher mit dem Abbruch der Ausstellung. Die Veranstaltungen wurden jedoch weiterhin in ihren Räumen durchgeführt. Die VHS-Leitung hat sich also trotz dieser Attacke klar positioniert. Dafür gebührt ihr großer Respekt! -