Gelsenkirchen
Kinder und Eltern werden überfordert
Der folgende Beitrag einer Mutter von drei Kindern aus Gelsenkirchen-Erle ist in der aktuellen Ausgabe der Stadtzeitung der MLPD Gelsenkirchen / Gladbeck, „Vorort“, erschienen.
Bei Hausaufgaben wird einfach davon ausgegangen, dass die Eltern den Kindern helfen können. Heute lernen die Kinder aber oft anderes als früher ihre Eltern.
Die Schule müsste so sein, dass alle Kinder den Stoff verstehen, auch wenn sie nicht alle gleich schnell lernen, statt dafür die Eltern einzuplanen.
Bereits in der sechsten Klasse werden Kinder schon für Hauptschule oder Realschule eingeteilt, statt alle bestmöglich zu fördern. Dafür fehlen Lehrer. Beim Wechsel nach der Grundschule können Eltern nur eine Schule auswählen.
Wichtig sind die Nähe zum Wohnort, dass Freunde aus der bisherigen Klasse mitgehen und gute Lehrer. Viele werden von der „Wunschschule“ aber abgewiesen, wenn es zu wenig Plätze gibt. Dann ist die Enttäuschung groß.
Dann kann es sein, dass Kinder morgens um 7:00 Uhr aus dem Haus müssen und erst nach 16:00 Uhr wieder zurück sind. Die Zeit für Sport und Spielen kommt zu kurz. Was meinen andere Eltern dazu?