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Boschler wollen keine Rüstung!

Die folgende Korrespondenz der Redaktion Schwäbisch Gmünd ist in der aktuellen Ausgabe der Kollegenzeitung von und für Kollegen im Bosch-Konzern, Leiharbeiter und Zuliefererfirmen, „Hochdruck & Zündstoff“, erschienen.

Aus der Kollegenzeitung „Hochdruck & Zündstoff“

Die Rüstungsmessen bei Bosch zur Aufforderung, in die Rüstung zu wechseln, verstörten Ingenieure. Konzernchef Hartung ruderte zurück: „Es gibt keine Pflicht zur Arbeit für Rüstungsgüter.“ Doch dass kein Panzer ohne Bosch-Komponenten fährt, legte er offen.

 

Mit hochsensiblen Bewegungssensoren zur Orientierung im Kriegsfall, wenn Kameras und Satellitensignale nicht verfügbar sind, macht Bosch jetzt schon Extraprofite (STN, 2.5.2026).


Der Verband der Rüstungsindustrie meldet etwa 300 Firmen als neue Mitglieder. Mit 1 Billion Euro forciert die Regierung die Umstellung auf Kriegsproduktion. Und mit der Militarisierung der Gesellschaft soll unsere Jugend für „Kriegstüchtigkeit“ gewonnen werden. Melden sich nicht genügend junge Menschen, gibt es die Wehrpflicht. „Aufrüstung und Kriegswirtschaft sind gegen die Interessen von Kolleginnen und Kollegen und unserer Familien und widersprechen unseren gewerkschaftlichen Zielen“, schreiben IG-Metall-Vertrauensleute bei Ford in Köln im Januar. Genau richtig!


Und weiter: „Wer uns damit Arbeitsplätze verspricht, versucht üblicherweise, die Existenzängste der Belegschaft in der Autoindustrie auszunutzen. Aufrüstung sichert nicht den Frieden, sondern bereitet Kriege vor.“ Recht haben sie – nehmen wir uns ein Beispiel daran.