Aktiver Widerstand ist angesagt
Bochumer Montagsdemo steht voll hinter der Ruhrpott-Rebellion
Für die Bochumer Montagssdemo schreibt ihr Moderator Christoph Schweitzer:
Für das Schwerpunktthema des Widerstandes gegen die „Sozialreformen“ interessierten sich mehrere Passanten und es entwickelte sich eine rege Diskussion. Die Montagsdemonstranten verurteilten einstimmig die Umverteilung von unten nach oben durch die sog. "Sozialreformen“.
Sinngemäß hieß es: Angeblich wären keine Gelder mehr für die Sozialleistungen in dem jetzigen Umfang da und die Bürger müssten schmerzhafte Einschnitte akzeptieren. Im Gegenzug werden Milliarden Euro für die Rüstung ausgegeben, mit der Begründung, Deutschland müsse sich verteidigen. Ein Passant stellte daraufhin die Frage: „Wie sollen wir uns denn verteidigen, wenn wir angegriffen werden?“ Daraufhin argumentierte der Moderator, es gehe nicht um die Verteidigung der Massen der Bevölkerung, sondern in erster Linie um die Verteidigung der Monopole, die im gegenseitigen Ringen um die Weltherrschaft ringen.
Die Finanzierung dieser Machtkämpfe mit militärischen Mitteln wird auf die Bevölkerung, besonders auf die Berufstätigen, Erwerbslosen und Rentner, abgewälzt, während die Konzerne ungeschoren davonkommen. Es kam zu einer längeren Diskussion. Schließlich war der Passsant auch davon überzeugt, dass es bei einer Verteidigung von Deutschland nur um die Konzerne und deren Profite geht, und er war auch gegen die horrenden Ausgaben für die Rüstung und die Kriegswirtschaft.
Die Losung der Bochumer Montagsdemo war: Auf zum Widerstand gegen die "Sozialreformen"! Beteiligt euch massenweise an der "Ruhrpott-Rebellion" in Duisburg, Essen, Bochum und in anderen Städten im Ruhrgebiet! Bringt den neuen Horrorkatalog der Bundesregierung zu Fall! Am 10. Juli ist diese Demo in Bochum.
Weitere Informationen zur Ruhrpott-Rebellion unter https://ruhrpottrebellion.org/