Erlangen

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Antifaschistische Aufklärung nötig

In Erlangen gibt es seit 1957 eine Erwin-Rommel-Straße.

Korrespondenz

Damals lag sie am Stadtrand neben der Breslauer Straße und der Gleiwitzer Straße, also den aus Sicht der Reaktionäre, Geschichtsrevisionisten und alten Hitler-Faschisten in der BRD "verlorenen Ostgebieten".

 

Mittlerweile liegt sie neben zahlreichen Universitätsinstituten und drei großen internationalen Studentenwohnheimen.


Erwin Rommel war ein Faschist und Generalfeldmarschall der Wehrmacht. Er war an der Besetzung Italiens, Nordafrikas und Frankreichs beteiligt, enger Freund Hitlers und glühender Antisemit.


Nach dem Hitler-Attentat im August 1944 und der Landung der Alliierten verlor er das Vertrauen Hitlers und beging auf dessen Befehl Selbstmord.


In Erlangen wird schon lange eine Umbenennung der Straße gefordert. Bisher ohne Erfolg. Jetzt musste zumindest am Straßenschild eine Tafel entfernt werden, auf der er verherrlicht wurde. Dort stand: Kommandant des Führerhauptquartiers. Generalfeldmarschall der deutschen Wehrmacht. Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Afrika. Stilisierung zum ‚Wüstenfuchs‘ durch NS-Propaganda."

 

Nach dem Gespräch eines Genossen mit einer Journalistin und deren Rückfrage bei der Stadt wurde dieses Schild entfernt. Es war illegal angebracht, ohne Genehmigung der Stadt!


Jetzt steht die Umbenennung der Straße an. Viele Erlanger, inklusive der Uni, halten den Straßennamen für eine Zumutung. Die Forderung nach Umbenennung nimmt Fahrt auf.