Leserbrief
Anmerkung zum Thema „Die dunkle Seite von Spotify“
Ein Leser gibt einen guten Tipp zum Musikstreamen:
Mit viel Freude habe ich euren Artikel "Die dunkle Seite von Spotify" gelesen. Ich finde es sehr richtig und wichtig, dass sich gerade mit solchen Platzhirschen (in diesem Fall Anbietern von Musikstreaming), die ja doch irgendwo mehr oder weniger bereits Bestandteil des Alltags vieler Menschen sind, kritisch auseinandergesetzt wird und auch Alternativen dazu aufgezeigt werden, auch wenn das die Monopolstellung
Spotifys dadurch nicht brechen wird.
Gern möchte ich noch eine weitere Alternative ins Feld führen, welche mir in dem Artikel etwas fehlt und leider sowohl in meinem Umfeld, als auch meinem Eindruck nach medial immer noch viel zu unbekannt ist: Bandcamp.
Bandcamp ist eine Musikplattform, welche sich direkt an unabhängige oder kleinere Künstler richtet. Die Künstler haben hier in der Regel eine eigene kleine Website, über welche sie ihre Musik vermarkten. Teilweise bekommt man hier sogar noch Kassetten, Schallplatten und auch CDs angeboten. Die Preise sind meist vom Künstler oder Label selbst festgelegt, wobei Bandcamp einen Anteil von 15 Prozent an den Verkäufen einbehält, soweit ich weiß. Der Rest geht direkt an die Künstler.
Schaut euch das gern mal an! Ich selbst bin etwa Mitte der 2010er darauf gekommen, da ich ein großer Freund von Synthwave-Musik bin und diese Musikrichtung eher von kleinen Künstlern bedient wird, die hauptsächlich auf Bandcamp aktiv sind.
Die großen oder sehr bekannten Musiker sucht man auf Bandcamp allerdings vergebens. Wahrscheinlich werden die Umsätze da eher an anderer Stelle gemacht …
Mit genossenschaftlichen Grüßen