11. Ivana-Hoffmann-Festival
"Widerstand heißt Leben“
Ivana Hoffmann war eine junge Duisburgerin, die vor elf Jahren in Rojava, Kurdistan, vom sogenannten „Islamischen Staat“ getötet wurde. Sie hatte sich dort der demokratischen Revolution als Internationalistin angeschlossen und wurde bei der Verteidigung eines Dorfes vor den Angriffen unsterblich.
Ivana war eine junge schwarze und lesbische Sozialistin aus Duisburg-Meiderich, die sich seit ihrer Jugend in Duisburg gegen Rassismus und Faschismus und für Gerechtigkeit eingesetzt hat.
Seit ihrem Tod veranstalten wir jedes Jahr ein Festival in ihrem Namen, um das Leben und ihren Kampf von Duisburg bis nach Rojava weiter aufrechtzuerhalten. Auch in diesem Jahr findet das Festival wieder am 20. Juni am König-Heinrich-Platz statt.
In einer Zeit, in der Krieg weltweit das zentrale Thema ist, wird das diesjährige Festival unter dem Motto „Widerstand heißt Leben“ organisiert. Genau wie Ivana stehen die Unterdrückten der Welt weiterhin auf – für eine gerechte und würdevolle Zukunft und gegen Armut, Krieg und Unterdrückung. Der Widerstand setzt sich in allen Bereichen des Lebens fort.
In diesem Sinne geben wir als Organisationskomitee des Ivana-Hoffmann-Festivals mit Freude bekannt, dass wir in dem Monat bis zum 20. Juni die Vorbereitungen intensivieren werden – in der Hoffnung und mit dem Ziel, in der aktuellen Situation eine passende Antwort zu geben und einen Ort des Zusammenkommens unterschiedlicher Kulturen für eine bessere und gerechte Welt zu schaffen. Unter dem Motto „Widerstand heißt Leben“ – lasst uns am 20. Juni in Duisburg zusammenkommen!