Pressemitteilung der DIDF
Festival für Zusammenhalt und Solidarität in Köln
Für den Bundesvorstand der Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF) schreibt deren Bundesvorsitzende Alev Bahadır:
Das Festival für Zusammenhalt und Solidarität ist seit 2015 ein fester Bestandteil unserer Arbeit. Als Antwort auf die Probleme unserer Zeit, wie Aufrüstung, Kriege, den anhaltenden Rechtsruck in der Gesellschaft und Sozialabbau, sagen wir: Gemeinsam sind wir stark! Wir bringen Menschen aus ganz Deutschland zusammen, feiern und setzen ein Zeichen, dass wir gemeinsam mehr erreichen können als allein.
Das Festival spiegelt seine Vielfalt im Programm wider:
KONTRAST ist die Musikgruppe der DIDF. Auf einem DIDF-Jugend-Sommercamp gegründet, kommen ihre Bandmitglieder aus ganz Deutschland – und sogar aus anderen europäischen Ländern. Sie mischen Genres und Sprachen und zeigen dadurch ihren internationalen Charakter.
KAI DEGENHARDT ist eine feste Größe in der Arbeiter- und Friedensbewegung. Seine Songs thematisieren Antifaschismus, Arbeiterthemen und Frieden. Mit ihm haben wir einen bekannten deutschen Liedermacher zu Gast.
JUNGE ARBEITER isr ein Rap-Trio aus Stuttgart. Mit ihren gesellschaftskritischen Texten spricht die Gruppe besonders das junge Publikum des Festivals an.
MUSTAFA ÖZARSLAN arrangiert traditionelle türkische Volkslieder mit Einflüssen aus Jazz, Rock und Blues. Seine Musik ist mitreißend und klassisch zugleich.
AGIRÊ JIYAN ist eine der bekanntesten kurdischen Musikgruppen unserer Zeit. Sie verbinden kurdische Volksmusik mit modernen Elementen und werden bis heute sowohl von Jugendlichen als auch von Erwachsenen gehört.
Kaum eine Künstlerin ist so bekannt für ihren anatolischen Psychedelic- und Alternative-Rock wie GAYE SU AKYOL. Auch sie bringt unterschiedliche Stilrichtungen zusammen
MOĞOLLAR ist eine der wichtigsten und einflussreichsten Rockbands in der Geschichte der Türkei. Sie prägten den anatolischen Rock wie wenige Bands vor und nach ihnen. Moğollar verbinden ihre Musik stets mit gesellschaftlichem Widerstand.
Neben den Musiker:innen sind auch andere Vertreter:innen von Kultur, Politik, Gewerkschaft und Literatur dabei. Özlem Alev Demirel (MdEP, die LINKE), Can Dündar (Journalist und Schriftsteller) und Gamze Kubaşık (Tochter des vom NSU Ermordeten Mehmet Kubaşık und
Schriftstellerin) werden neben vielen anderen auf dem Festival anwesend sein.
Das Festival findet alle zwei Jahre am Kölner Tanzbrunnen statt. Im Jahr 2024 haben etwa 8000 Menschen teilgenommen. Dieses Jahr erwarten wir eine ähnliche Größenordnung.
Wann und wo?
13. Juni 2026 – Tanzbrunnen Köln, 14 bis 22 Uhr