Gastbeitrag
Boris Pistorius sollte sein Amt umbenennen
Als ausgewiesener Transatlantiker sollte Boris Pistorius endlich dem US-Präsidenten nacheifern und sein Amt und den Bendler-Block in Kriegsminister und Kriegsministerium umbenennen.
Seit Amtsantritt hat Pistorius alles dafür getan, um ohne objektive Notwendigkeit die Bundesrepublik auf einen Krieg vorzubereiten, das Aggressionspotential der Bundeswehr auf Teufel komm raus auszubauen und im vorauseilenden NATO-Gehorsam Truppen im Baltikum zu stationieren.
Er strebt ganz aktiv im Bunde mit der EU, der NATO und dem Bundeskanzler den Aufbau einer europäischen Armee gegen Russland an. Alle Maßnahmen gehen bei Lichte betrachtet, weit über die Aufgaben eines Verteidigungsministers und sein Ministerium hinaus. Weit und breit sind in der gegenwärtigen deutschen Politik und deren Apologeten keinerlei Maßnahmen sowie Aktivitäten für ernsthafte diplomatische Lösungen zur Konfliktbewältigung zu sehen.
Ganz im Gegenteil, Milliarden und Abermilliarden an Steuergeldern werden zur Stabilisierung eines offensichtlich korrupten Systems gesteckt, das sich zu allem Überfluss auch noch eine öffentliche Verehrung von Nazikollaborateuren zelebriert. Bei diesen Tatsachen verliert die von der Bundesregierung und den mehrheitlich von Bundestagsfraktionen „beschworene“ Brandmauer ihre Unschuld. Der "Sozialdemokrat" Boris Pistorius steht im unseligen traditionellen militaristischen Handeln seiner Parteigenossen Gustav Noske und Wolfgang Struck und im Gegensatz zur Ostpolitik von Bundeskanzler Willy Brandt.