Heidenheim

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800 beim Protest gegen AfD-Landesparteitag Baden-Württemberg

Kurz vor dem 1. Mai wurde bekannt, dass das „Congress Centrum Heidenheim“ seine Räumlichkeiten für den AfD-Landesparteitag vergeben hat und deswegen am 6./7. Juni auch noch ein lange geplantes Stadtfest ausfallen muss.

Korrespondenz
800 beim Protest gegen AfD-Landesparteitag Baden-Württemberg
(rf-foto)

Wir haben vor allem am 1. Mai mit Verweis auf die Erfahrungen 2025 aus Riesa und Gießen betont, dass wir den Protest gegen die AfD vor allem vor dem Wochenende 6./7. Juni als Klärungsprozess unter den Heidenheimern stärken müssen. Angesprochene aus LINKE und DKP stimmten dem zu, beteiligten sich dann aber doch nicht.

 

Ein Team aus MLPD-Genossinnen und -Genossen und Parteilosen erstellte und verbreitete das Flugblatt „AfD raus aus Heidenheim - Stärkt die linke Bewegung!“. Angesprochene Passanten äußerten sich oft froh, als wir beim Verteilen damit ansprachen. Bei von AfD-Demagogie Verunsicherten zeigte sich mehrfach, dass sie bereit sind, ihr Herangehen zu überprüfen und zu ändern. Mehrfach entstand in solchen Gesprächen auch Interesse daran, für welche politischen Organisation und Richtung wir eintreten, wen wir für eine wirkliche Alternative für die Unzufriedenen empfehlen. Zusätzlich zum Flugblatt wurden dann gerne Kärtchen mit den Internet-Adressen der MLPD bzw. Rote Fahne News mitgenommen. Das ist bedeutsam, weil manche der Demonstranten heute vertreten, dass AfD-Wähler dumm und nicht zu überzeugen sind.

 

Das Heidenheimer „Bündnis gegen rechts“ meldete für heute gleich zwei Demos an. Eine für die Frühaufsteher ab 8 Uhr – das waren dann ca. hundert v.a. junge Leute – und eine „Familiendemo“, zu der ca. 800 Leute gekommen waren. MLPD und REBELL waren dabei, unser Transparent und Plakate verbanden die Forderung nach AfD-Verbot mit der perspektivischen Losung für echten Sozialismus.

 

Obwohl Organisatoren und etliche Redner aus dem Spektrum der „bürgerlichen Mitte“ kamen, kam es nicht antikommunistischen Reaktionen oder Ausgrenzungsversuchen uns gegenüber.