Kurzfristige Kandidatur von Strack-Zimmermann?
Überraschende Kampfabstimmung auf dem FDP-Parteitag
Die Kampfabstimmung um den Parteivorsitz der FDP kam für viele überraschend. Lange Zeit hatte es ja nicht gerade so ausgesehen, als ob es ein Traumjob sei. Wolfgang Kubicki bekam 59,3 Prozent der Stimmen, Marie-Agnes Strack-Zimmermann erhielt 39. Sie war auf dem Parteitag von 33 Delegierten vorgeschlagen worden. Ihre Rede wirkte allerdings nicht so, als sei sie kurzfristig entstanden. Vermutlich war ihre Kandidatur nicht ganz so überraschend eingefädelt worden. Als Widerspruch zwischen den beiden Kandidaten wird in vielen Medien gehandelt, dass Kubicki die FDP weiter nach rechts ziehen wolle. Strack-Zimmermann ist aber wahrhaftig kein linkes Unschuldslamm, sondern erklärte Kriegstreiberin. Sie ist für die bedingungslose Unterstützung der Ukraine und gegen jeglichen Kompromiss mit Russland.