22. Internationales Pfingstjugendtreffen

22. Internationales Pfingstjugendtreffen

Nochmal zu "Zentrum Automobil"

Die Korrespondenz beschäftigt sich mit dem Workshop "Wir machen uns stark: Gegen Faschisten im Betrieb", der am Sonntag, dem 24. Mai, auf dem 22. Internationalen Pfingstjugendtreffen in Gelsenkirchen stattgefunden hat:

Korrespondenz aus Stuttgart
Nochmal zu "Zentrum Automobil"

Herzlichen Glückwunsch zur lebendigen Berichterstattung vom Workshop über die faschistische Betriebsgruppe "Zentrum" mit dem überzeugenden Argument gegen die Lüge von Oliver Hilburger, ihm würde durch "Niederbrüllen" sein Recht auf freie Meinungsäußerung genommen.


Gut auch, dass entlarvt wird, wie sich Hilburger hier als Opfer hinstellt, während dem "Zentrum" jeden Tag nicht nur im Betrieb genug Möglichkeiten gegeben werden, sein neofaschistisches Gift zu verbreiten. Allerdings hätte dieser Punkt noch vertieft werden müssen.


Die Umkehrung eines Opfer-Täter-Verhältnisses ist von jeher fester Bestandteil jeder faschistischen und neofaschistischen Ideologie. So behauptet die AfD, sie sei Opfer einer regelrechten Verschwörung mit dem Ziel, ihr das Recht auf freie Meinungsäußerung zu nehmen. Und das, obwohl die AfD in den Massenmedien mit einer täglichen Verbreitung ihrer Ideologie regelrecht gepusht wird.


Schuld daran sind für die AfD u. a. die Rundfunkbeiträge, die von den "Eliten" zu ihrer angeblichen Unterdrückung der AfD genutzt würden. Im Gegenzug fordert sie einen steuerfinanzierten "Grundfunk", der ihr die uneingeschränkte Verbreitung ihrer Ideologie und die Unterdrückung antifaschistischer Meinungen sichern soll. Die völlig uneingeschränkte Verbreitung seiner Hetze und die Unterdrückung gewerkschaftlicher und revolutionärer Auffassungen fordert letztlich auch das faschistische "Zentrum" in seinem neuen "Kompass", wenn es sich als Opfer einer angeblichen Unterdrückung seiner Meinungsfreiheit inszeniert, die ihm angeblich von der IG Metall genommen wird.