Israel

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Mutiger Widerstand in Jerusalem: Aktivisten stellten sich faschistischem Siedlermarsch entgegen

Jerusalem, 14. Mai: Während Zehntausende ultranationalistische bis faschistische Siedler und extrem zionistische Kräfte unter dem Schutz der Polizei provokativ durch die Altstadt marschierten, zeigten mutige Gegendemonstranten demokratisch Flagge.

Von pw

Unter dem Namen „Flag March“ zog ein aggressiver Mob aus Siedlern und Anhängern der offenen Faschisten von Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich durch das muslimische Viertel. Viele Teilnehmer skandierten rassistische und faschistische Parolen wie „Tod den Arabern“, „Mögen eure Dörfer brennen“ und „Gaza ist ein Friedhof“.¹ Der Marsch war eine offene Demonstration zionistischer Vorherrschaft und eine Provokation gegen die palästinensische Bevölkerung Ostjerusalems.

 

Doch es gab auch mutige antifaschistische Zivilcourage: Kleinere, aber entschlossene Gegenproteste stellten sich diesem nationalistischen und faschistischen Aufmarsch entgegen. Jüdische und palästinensische Aktivist:innen von Standing Together, Free Jerusalem und Rabbis for Human Rights gingen auf die Straße. Sie trugen Schilder mit Aufschriften wie „Stop the ongoing Nakba“ („Stoppt die anhaltende Nakba“) und „No to occupation“ („Nein zur Besatzung“). Eine Hauptlosung war „Free Jerusalem from fascism“ („Befreit Jerusalem vom Faschismus“).²