Lateinamerika

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Revolutionäre Gärung in Bolivien strahlt aus

Das bolivianische Volk mit den Bergarbeitern an der Spitze kämpft gegen die ultrarechte Regierung unter Präsident Rodrigo Paz. Dort hat sich eine revolutionäre Gärung herausgebildet.

Von pw

Gegen die berechtigten Arbeiter- und Volkskämpfe in Bolivien hat sich eine ultrarechte bis faschistische Front formiert: Die USA (Trump-Regierung) unterstützen Paz massiv. Argentinien unter Javier Milei schickt sogar Militärflugzeuge mit Hilfsgütern und steht voll hinter dem bolivianischen Präsidenten. Dazu kommen Chile (Kast), Peru, Paraguay, Ecuador und weitere ultrarechte und faschistische Regierungen.

 

Dagegen werden die Proteste besonders durch die Regierung Kolumbiens unterstützt. Präsident Petro kritisiert Paz scharf und sieht in den Protesten einen legitimen Aufstand des Volkes gegen „neoliberale Politik“. Auch die Regierungen von Mexiko, Venezuela oder Kuba verurteilen die Regierung Boliviens.

 

In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires demonstrierten bolivianische Migranten und fortschrittliche Argentinier vor der Botschaft und riefen „Bolivien steht nicht allein!“. In Mexiko-Stadt protestierten Studenten und Gewerkschafter vor der bolivianischen Vertretung. Auch in Santiago de Chile, Valparaíso, Lima und Bogotá fanden Solidaritätskundgebungen statt.


Fortschrittliche Bewegungen in Kolumbien, Mexiko und anderen Ländern erklären offen ihre Unterstützung für die streikenden Minenarbeiter, Lehrer und Bauern. Das zeigt: Die revolutionäre Gärung in Bolivien ist nicht nur ein lokaler „Konflikt“. Sie ist Bestandteil des weltweiten vorrevolutionären Gärungsprozesses. Und dabei besonders Teil des Widerstands gegen Rechtsentwicklung und Faschismus in Lateinamerika. In vielen Ländern wie in Argentinien gibt es selbst große Arbeiter- und Volksproteste. Die Entwicklung in Bolivien kann zu einem Auslöser eines länderübergreifenden revolutionären Gärungsprozesses in Lateinamerika werden.