Mercedes-Benz
Gewerkschaftsvereinigung IndustriALL kündigt Zusammenarbeit auf
Die internationale Gewerkschaftsvereinigung IndustriALL hat die Zusammenarbeit mit dem Automobil-Monopol Mercedes-Benz aufgekündigt, weil der Konzern systematisch gegen grundlegende Arbeitnehmerrechte im US-Werk in Tuscaloosa in Alabama/USA verstoßen hat. "Mercedes-Benz hat jede Regel gebrochen, die es selbst unterschrieben hat", erklärte IndustriALL-Generalsekretär Atle Høie. In 2024 soll der Konzern mit Einschüchterungen und Maßregelungen Einfluss auf die Abstimmung genommen haben, die darüber entschied, ob die Arbeiterinnen und Arbeiter des Werks künftig durch die Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) vertreten werden wollen. Der Konzern weist natürlich alle Vorwürfe zurück. Am 26. Mai soll die US-Arbeitsbehörde nun darüber entscheiden, ob die Wahl im Werk in Tuscaloosa 2024 gültig war oder wiederholt werden muss.