Stuttgart
Solidarität gegen die andauernde Nakba und den Völkermord
Am weltweiten Nakba-Tag stand auch in Stuttgart mitten im Strom der einkaufenden Menschen unsere Mahnwache. Mit mehreren Organisationen - diesmal dabei „free palestine stuttgart“ - waren wir ein Leuchtturm der Menschlichkeit und des Protestes!
Unsere Mahnwache klagte an den Völkermord und die ständige Vertreibung der Palästinenser damals wie heute in Gaza, in der Westbank und nun auch in Libanon durch die faschistischen Regierungen der USA und Israels.
In den Reden der Aktivisten am offenen Mikrophon wurden die Lügen der israelischen Regierung entlarvt sowie vor allem die bewusste Unterstützung des Völkermords durch die verschiedenen deutschen Bundesregierungen. Imperialistisches Ziel der israelischen Regierung ist die Schaffung eines Großisrael und Deutschland Profiteur des Krieges. Ein Redner kritisierte die Medien von Tagesschau bis Stuttgarter Zeitung, die immer und immer wieder die Antisemitismuskeule schwingen, die Solibewegung diskriminieren und kriminalisieren wollen.
Viele Menschen, auch aus Gaza, bedankten sich herzlich für unsere Solidarität. Und waren sehr freigiebig mit Spenden, so dass 670 Euro für das Gesundheitsnetzwerk Al Awda zusammenkamen. Über 50 Euro waren allein in der Dose von zwei Kindern der Organisation Rotfüchse, die engagiert und mutig sammelten und Flugblätter verteilten.
Die Musik spielte wieder ein wichtige Rolle und war großer Anziehungspunkt, „Optimistische, propalästinensische, antiimperialistische Resistenzlieder“, so ein Standteilnehmer. Die Klänge unseres kurdischen Sasspielers und „We will not go down!“ unterstrichen die Bedeutung unserer Mahnwache für Frieden und Völkerfreundschaft in einem befreiten Palästina!
Diskussion gab es am Stand zum Thema Ein- oder Zweistaatenlösung. Natürlich wäre das gemeinsame gleichberechtigte und friedliche Zusammenleben von Christen, Juden, Muslimen in einem Staat die beste Lösung. Ein Redner gab zu bedenken, dass dieses Ziel erst realistisch sein würde, wenn es ein sozialistisches Palästina gibt und der imperialistische Konkurrenzkampf um Macht, Beute und Einflussgebiete beendet sein wird. Es gibt viel zu diskutieren.