Afrika

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Proteste gegen steigende Kraftstoffpreise breiten sich aus

Nicht nur in Kenia führen die stark steigenden Kraftstoffpreise zu Protesten. In den vergangenen Tagen setzte der Inselstaat der Komoren Preiserhöhungen für Kraftstoffe aus, nachdem es zu tödlichen Protesten gekommen war. Ein Streik von Minibusfahrern legte Mosambiks Hauptstadt Maputo lahm, nachdem die Dieselpreise um 46 Prozent gestiegen waren. Binnenstaaten, die auf per Lkw importierte Kraftstoffe angewiesen sind – wie etwa Malawi, Sambia und Botswana –, gehören zu den am stärksten betroffenen Ländern. Malawi hat seine strategischen Kraftstoffreserven aufgebraucht und veräußert nun Teile seiner Goldbestände, um Devisen zu beschaffen. Die Preise für Diesel und Benzin sind in Malawi innerhalb der letzten zwölf Monate um jeweils mehr als 140 Prozent gestiegen – was das Land zu einem der teuersten weltweit für den Erwerb von Kraftstoffen macht.