Kenia

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Nairobi: Transportstreik gegen Spritpreiserhöhung

Für Montag riefen Busunternehmer in Kenia zu einem landesweiten Streik auf, der Nairobi und wichtige Städte in ganz Kenia lahmlegte, aus Protest gegen die Erhöhung der Kraftstoffpreise durch die Ruto-Regierung. Vergangenen Donnerstag hatte die Ruto-Regierung in Nairobi den Preis für Superbenzin und den für Diesel deutlich angehoben. Dies folgte auf die drastische Preiserhöhung im Vormonat. Tags darauf  kündigte der Verband der Matatu-Eigentümer dann an, dass die Betreiber die Fahrpreise um 50 Prozent anheben würden. Bei Matatus handelt es sich um privat betriebene Minibusse und Busse, die einen Großteil der erwerbstätigen Bevölkerung des Landes täglich zur Arbeit und wieder nach Hause befördern. Allein in Nairobi sind täglich mehr als 10.000 Matatus im Einsatz. Die Polizei setzte am Montag in Nairobi Schusswaffen gegen die Protestierenden ein, es gab mindestens 4 Tote.