Mordanklage gegen kubanischen Ex-Präsidenten
Vorwand für neuen US-Überfall
Das US-Justizministerium hat angekündigt, gegen Raúl Castro, ehemaliger Präsident von Kuba, eine Mordanklage zu erheben. Der Vorfall, auf den sich bezogen wird, geschah vor dreißig Jahren mit dem Abschuss von zwei kleinen Zivilflugzeuge und vier Toten durch das kubanische Militär. Castro war damals Verteidigungsminister. Warum erst jetzt? Offenbar soll, wie bereits Anfang diesen Jahres mit Venezuela geschehen, ein Vorwand und eine offizielle Rechtfertigung für einen neuen US-Überfall auf ein anderes Land geschaffen werden. Der faschistische US-Präsident Trump hat im März damit gedroht, dass Kuba nach Venezuela "als Nächstes an der Reihe" sei.