Pfingstjugendtreffen

Pfingstjugendtreffen

Mit welcher Strategie retten wir die Erde?

Am gestrigen Samstag um 18.30 Uhr fand am Stand der Umweltgewerkschaft auf dem Internationalen Pfingstjugendtreffen die Veranstaltung statt, auf der der für Oktober geplante internationale Umweltratschlag vorgestellt wurde.

Von dr

35 Leute kamen zu der Veranstaltung. Der Internationale Umweltratschlag findet unter dem Motto "Mit welcher Strategie retten wir die Erde?" vom 23. bis 25. Oktober 2026 im Arbeiterbildungszentrum Stuttgart statt. Dort soll die Strategiedebatte weitergeführt werden, die vor zwei Jahren in Potsdam stattgefunden hat. Auch sollen verbindliche Formen der Koordinierung und der Kooperation des Internationalen Kampf gegen die globale Umweltkatastrophe besprochen und beschlossen werden.

 

Es handelt sich hier um ein internationales Zukunftsprojekt mit Chancen, dass dies eine große Anziehungskraft entwickelt. Zunächst wurde die Konferenz vorgestellt. Während die Regierung weiter nach rechts rückt und ihre umweltzerstörende Politik verstärkt, ist der Umweltratschlag umso dringender nötig. Zum Um die Umweltfrage entwickelt sich wieder eine verstärkt entfaltete Debatte, wie die Teilnahme von 80.000 Menschen an vier dezentralen Demonstrationen vor einigen Wochen gezeigt hat.

 

Die Koordinierungsgruppe des Internationalen Umweltratschlags hat einen neuen Flyer herausgegeben - Umweltalarm, höchste Zeit, aktiv zu werden. Es geht darum, eine neue Stufe der Einheit unter anderem von Arbeiter- und Umweltbewegung zu entwickeln, und das international. Bisher sind Leute angemeldet aus 23 Ländern und vier Kontinenten.

 

Über die Strategie gibt es teilweise Einheit, aber auch verschiedene Vorstellungen, wie die Umwelt vor der globalen Umweltkatastrophe gerettet werden kann. Diese unterschiedlichen Vorstellungen müssen ausgetragen werden. Dazu gehört insbesondere die Frage, dass der Umweltkampf einen gesellschaftsverändernden Charakter annehmen muss.

 

Der internationale Umweltratschlag ist wegen seines überparteilichen Charakters und seiner weltanschaulichen Offenheit die dafür geeignete Organisationsform. Es geht dabei nicht darum, eine neue Organisation zu gründen, sondern die Bewegung zu stärken, die Bewusstseinsbildung zu fördern und alle Organisationen in gemeinsam Aktivitäten zu stärken. Breit wurde diskutiert, welche Kräfte mobilisiert werden können. 

 

Die imperialistischen Kriege sind heute ein Hauptfaktor geworden für die Zerstörung der natürlichen Umwelt. Faschisten attackieren massiv alle Fortschritte im Umweltkampf. International ist der Raubbau an den Rohstoffen in vielen Ländern eine wichtige Motivation für Umweltkämpfe. Es gibt also viele Kräfte, die man gewinnen kann. Alle waren motiviert dafür, sich auch zu engagieren.