Italien
Landesweiter Streik gegen Politik der Meloni-Regierung
Am Montag legte ein Streik, der von der Unione Sindacale di Base (USB) gemeinsam mit der Unione Sindacale Italiana (USI) und der Federazione Italiana Sindacati Intercategoriali (FI-SI) organisiert wurde, Verkehr, Schulen, öffentliche Dienste und Logistik im ganzen Land lahm. Die Streikenden fordern die Einführung eines gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohns, die Wiedereinführung des Lohnindexierungsmechanismus „Scala mobile“, eine Sondersteuer auf Energie- und Bankkonzerne sowie die Verteidigung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Renten, des Bildungswesens und des Wohnungsbaus gegen einen Haushalt, der Dutzende Milliarden in die Aufrüstung fließen lässt. Unter dem Motto „Nemmeno un chiodo per guerre e genocidio“ – „Nicht einmal einen Nagel für Kriege und Völkermord“ – stellt die Gewerkschaft einen direkten Zusammenhang zwischen der von Italien geplanten Erhöhung der Militärausgaben auf 5 % des BIP und dem Abbau der sozialen Infrastruktur her.