Leserbrief

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Zu "Amokfahrt in Leipzig": Es waren Flüchtlinge, die den Todesfahrer stoppten!

Zum Artikel der MLPD Leipzig „Täter war der Polizei bekannt: Amokfahrt in Leipzig“, der am 5. Mai auf Rote Fahne News erschienen ist, schreibt ein Leser aus Dresden:

Korrespondenz aus Dresden

Vielen Dank für den wichtigen Artikel zur … Amokfahrt in Leipzig. Tatsächlich habe ich gestern Abend ebenfalls beobachtet, was in eurem Artikel benannt wird: "Schnell wurden die sozialen Medien von AfD, Freien Sachsen und anderen Faschisten geflutet, die auf einen Täter mit Migrationshintergrund setzten. Enttäuschtes Verstummen auf dieser Seite, als sich herausstellte, dass der Täter ein Deutscher ist."

 

Und noch etwas dürfte diesen Faschisten nicht in den Kram passen, nämlich, wie es die Leipziger Zeitung bereits in ihrer Überschrift betont: dass es Flüchtlinge waren, die den Todesfahrer stoppten! In diesem Artikel ist weiter dazu zu lesen: "(...) Nach Beobachtung der Zeugin war zu diesem Zeitpunkt eine Gruppe von etwa fünf oder sechs offenbar aus dem Ausland stammenden jungen Männern aus dem Park vor der Thomaskirche gestürmt und habe das Fahrzeug umstellt. 'Dort sitzen am Nachmittag oft Geflüchtete, unterhalten sich und tauschen sich aus', berichtet die junge Frau. Dem mutmaßlichen Amokfahrer ist es so nicht mehr möglich, das Auto zu verlassen und zu fliehen. Die eintreffenden Beamten nehmen ihn fest."¹

 

Das ist eine wichtige Ergänzung. Der Sachverhalt muss in kommende Diskussionen einfließen, wenn es darum geht, gegen faschistische Hetze gegen Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten vorzugehen.