Dokumentiert aus dem Stahlkocher

Dokumentiert aus dem Stahlkocher

Wir werden um unsere Zukunft kämpfen!

Dieser Artikel der Redaktion tkSE Hamborn / Beeckerwerth 1 ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitung von Kollegen für Kollegen im Stahlbereich, „Stahlkocher“, erschienen.

„Wir werden um unsere Zukunft kämpfen!“, das hat die Arbeiterjugend am internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, dem 1. Mai, nicht nur in Duisburg klargemacht! Überall war der 1. Mai von der Jugend und vom Kampf um eine Perspektive geprägt. Gegen den ganzen Wahnsinn, der auf der Welt abgeht. Der Kapitalismus zeigt sein wahres Gesicht: Kriege, Faschismus, Umweltzerstörung und Angriffe auf die soziale Lage der Massen. Gerade die Arbeiterjugend ist es, deren Zukunft immer düsterer wird und die dagegen aktiv wird. Kein Wunder, dass der kämpferische Beitrag in Duisburg großen Beifall bekam.


Die eigentliche Hauptrednerin, Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), wurde kreidebleich, als sie das hörte. Sprach sie doch vorher davon, dass sie sich für die Arbeiter, die einfachen Leute und für den Sozialstaat einsetzen will; dabei trägt die SPD in der Regierung doch die Verschlechterungen auf unsere Kosten mit.


Die DGB-Jugend zerlegte die Politik der Bundesregierung: die Angriffe auf den Acht-Stunden-Tag und auf die Lohnfortzahlung. Außerdem richtete sie sich gegen die drohende Rente mit 70.  Das ist das genaue Gegenteil. Sie attackierten die Milliarden für Aufrüstung, die zum Krieg führen. Sie kritisierten die Kriege in Palästina, im Iran und im Sudan, die Beteiligung durch die deutsche Regierung und die neue Wehrpflicht. Sich bei der Bundeswehr verpflichten oder in der Rüstungsindustrie arbeiten – gibt es da „bombensichere“ Jobs?


Die Arbeiterjugend will sich nicht für diese imperialistischen Kriege verheizen lassen. Völlig zu Recht rebelliert die Jugend gegen den Kapitalismus; sie wollen nicht in der kapitalistischen Barbarei untergehen und suchen nach einer gesellschaftlichen Alternative!

 

Gegen die Politik von Regierung und Konzernen ruft die IG Metall am 4. Juli in Duisburg zur „Ruhrpott-Rebellion“ auf. „Wir sagen Stopp! Wir haben genug!“ „Als Arbeiterklasse gemeinsam gegen Spaltung!“

 

Übernehmen wir Stahlarbeiter Verantwortung: Damit unsere Jugend eine Zukunft hat, muss dieses kapitalistische Ausbeutersystem weg. Eine wirkliche Zukunft werden wir nur im echten Sozialismus haben!

Gemeinsam:

  • Für die unbefristete Übernahme bei thyssenkrupp und den Erhalt der Ausbildung!
  • Jung und Alt gegen Faschismus, Weltkriegsgefahr und Umweltzerstörung!
  • Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!